Tansania ist ein Land in Afrika welches über zahlreiche Nationalparks verfügt. So hat dieses kleine Land über 15 verschiedene Nationalparks, was zeigt wie naturgebunden dieses Land noch ist. Ein Beispiel dafür ist der Serengeti-Nationalpark.
Dies ist wohl auch über die Landesgrenzen hinweg der bekannteste und gleichzeitig auch größte Nationalpark Tansanias. Die größte Attraktion die er dabei zu bieten hat ist sicherlich die alljährliche Wanderung der Gnus. So müssen diese eine Strecke von 1000 Kilometern zurück legen um in den Norden zu kommen da dort die Weide als erstes grünt. Auf diesem Weg werden sie von hungrigen Raubkatzen begleitet und angegriffen. Auch der Weg durch den Flußlauf, welcher von gefräßigen Krokodilen bevölkert wird ist nicht ungefährlich. Doch wenn sie ihr Ziel erreicht haben schaffen sie es sehr schnell wieder für Nachwuchs zu sorgen, sodass über 8000 Babys pro Tag geboren werden.
Doch die Gnus sind nicht die einzigen tollen Tier in diesem Nationalpark. So gibt es über 200 000 Zebras und 300 000 Thomsen-Gazellen, die häufig auch den Weg der 6 Millionen Gnus begleiten. Hinzu kommen im Park außerdem noch große Büffelherden, Elefanten, Giraffen, verschiedene Antilopen und Impalas.
Was man jedoch auch nicht vergessen darf, ist die atemberaubende Kulisse der Serengeti, die den freien Lebensraum der Tiere darstellt. So ist ein Sonnenuntergang hier ähnlich wie beim König der Löwen zu bewundern, da die Sonne einen feuerroten Schein über die trockene Savanne wirft. Und gerade in der Regenzeit wird die sonst so trockene Savanne zu einer einzigen großen grünen Fläche die jedem Betrachter den Atem raubt.

