
Sansibar, Foto von Mark Eichmann/flickr.com
Wer will nicht einmal in die Ferne schweifen, weit weg von zuhause, fremde Kulturen erleben und einfach mal die Seele baumeln lassen? Da stellt sich nur die Frage: wohin soll man fahren? Schließlich soll der Urlaub lange im Gedächtnis bleiben, Erholung bieten und Spaß mit Freunden und der Familie bieten. Sansibar ist ein tolles Ziel, das allen Urlaubern genau das verspricht. Die Insel an der ostafrikanischen Küste öffnet sich immer mehr dem internationalen Tourismus. Das Land hat eine sehr bewegte Geschichte, welche ein Hauptgrund für die Anziehung von Massen von Urlaubern ist. Doch auch die vortreffliche Lage des Eilands lockt die Touristen. Die Bewohner des Landes prägt eine sehr offene, freundliche Mentalität. Dies mag daran liegen, dass hier seit über 2000 Jahren verschiedenste Kulturen zusammenleben. Im Jahre 2500 v. Chr. Begannen die Inselbewohner, Handel mit dem damals mächtigen ägyptischen Reich zu betreiben. Im Jahr 700 siedelten sich dann sukzessive arabische, persische und indonesische Stämme und Zuwanderer an. Noch heute leben diese gemeinsam mit der afrikanischen Population auf der Insel.
1107 errichtete man das erste islamische Gebäude auf Sansibar, eine Moschee.
Später kamen die Portugiesen dorthin, sie eroberten den Inselstaat 1503 und hatten von nun an einen Handelsposten im Indischen Ozean.
1698 wurde die Insel dann von dem Sultanat Oman übernommen, welches sogar seine Hauptstadt von Muskat nach Sansibar verlegte. Dort gründete sich dann 1811 der zentrale und bedeutsame Sklavenmarkt für Ostafrika. Dort ankerten Schiffe aus aller Welt, um mit Gewürzen, Elfenbein und natürlich Sklaven zu handeln. So wurde die Insel immer mehr zu einem wichtigen Handelsknotenpunkt. Schnell erblühte die Stadt merklich, Hütten und Holzhäuser wichen imposanten Steinbauten. Noch heute bewundern Touristen das „House of Wonders“ – dieses Gebäude hatte der Sultan in der Blütezeit Sansibars errichten lassen, es war mit Strom und einem elektrischen Fahrstuhl ausgestattet – für die damalige Zeit revolutionär.

