
Mauritius, Foto von gianbrutale/flickr.com
Mauritius – eines der beliebtesten Reiseziele weltweit. Und leider auch eines der teuersten. Wer hier Urlaub macht, der hat das Geld entweder recht locker sitzen oder eine Weile gespart.
Doch egal, wie lange man etwas auf die hohe Kante gelegt hat – die Investition lohnt sich. Mauritius besitzt eine sehr lebhafte Geschichte, von der alle Urlauber profitieren können. Auch von der UNESCO wurden mehrere Stätten im Land ausgezeichnet. So trägt zum Beispiel die Kulturlandschaft Le Morne als „Ort des Widerstandes gegen die Sklaverei“ und Aapravasi Ghat als „symbolischer Ort der Schuldknechtschaft“. Diese Orte wurden in die Liste des Weltkulutrerbes aufgenommen. Es ist eine Seltenheit, das ein Land zwei Stätten beherbergt, die trotz ihrer dunklen Geschichte zum Weltkulturerbe zählen. Auch das macht Mauritius einzigartig. Die Denkmäler sollen dem Verlangen der Menschen nach Freiheit Ausdruck verleihen und die Hoffnung widerspiegeln, dass die Menschheit aus ihren Fehlern lernt.
Auch Museumsliebhaber kommen auf Mauritius auf ihre Kosten. Jedes Museum zeigt dabei ein anderes Element der vielfältigen Kultur des Landes. Ein äußerst bekanntes Museum ist das Natural History Museum in Port Louis. Schon das Gebäude, in dem es beherbergt ist, spricht für sich: ein altes, denkmalgeschütztes Haus mit imposanter Architektur. Im Museum selbst kann man ausgestellte Land- und Meerestiere bewundern, unter anderem ein Skelett eines Dodos und viele weitere bedrohte Arten.
Das National History Museum in Mahébourg zeigt einschneidende Ereignisse aus der bewegten Geschichte des Landes. Auch das Gebäude selbst ist wieder ein Hingucker, es entstammt nämlich dem Kolonial-Stil. Man findet darinnen alte Karten, Säbel von Piraten, Überreste von Schiffswracks und feinstes Porzellan. Geschichts-Liebhaber kommen also voll auf ihre Kosten.
Mauritius lohnt sich vor allem im September.

