© Olga Khoroshunova - Fotolia.com

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Die Malediven gelten gemeinhin als Traumreiseziel vieler – und das zu Recht. Vor allem Naturbegeisterte werden dort auf ihre Kosten kommen. 

Auf dem Land ist die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren noch überschaubar. Es gibt circa 250 verschiedene Pflanzenarten, dennoch ist das Bild allgemein geprägt von Kokospalmen und Büschen. Man findet vor allem viele Nutzpflanzen, wie Papaya, Banane und andere Feldfrüchte. Die wildwachsenden Kokospalmen werden ebenfalls intensiv bewirtschaftet.

Tiere gibt es auf dem Land nicht sonderlich viele. Außer den beiden einheimischen Säugetierarten, zwei verschiedene Fledertiere, gibt es noch einige verschiedene Frösche, ungefährliche Schlangen und eine Masse an Geckos. Hinzu kommen noch die durch die Schifffahrt eingeschleppten Ratten und Mäuse.

Die Vogelvielfalt mit circa 113 Arten ist schon imposanter. Vor allem Seevögel sind hier heimisch. So findet man häufig den indischen Hausraben, den Koel oder auch den kleinen Alexandersittich. Die ein oder andere Zugvögelart passiert ebenfalls die Malediven, so zum Beispiel der Falke und Bussard.

Darüber hinaus gibt es noch eine kleine Skorpionart, den Hundertfüßler und über 70 Schmetterlingsarten. 

Am interessantesten für die meisten Urlauber ist jedoch die Unterwasserwelt der Malediven, die mit verschiedenen Korallenriffen und Südseefischen zu einem Tauchgang lockt.

Die artenreichen riffbauenden Steinkorallen bilden die Grundlage für das vielseitige Leben im Meer. Vor allem der Kaiserfisch, der Doktorfisch und Trompetenfisch siedeln hier. Auch Kofferfische, Papageifische, Muränen, Schmetterlingsfische, Wimpelfische, Schaukelfische, Seenadeln, Lippfische, Putzerfische, Röhrenaale oder Anglerfische sind in den Riffen heimisch.

Daneben sind bei einem Tauchgang auch verschiedene Großfische zu entdecken. So gibt es unterschiedliche Haiarten, Rochen und Thunfische zu erkunden.

Auch Meeresschildkröten, Krebse und Garnelen als auch Anemonen, Seegurken, Muscheln und Nacktschnecken tummeln sich in den Gewässern vor der Küste. 

Es gibt jedoch auch giftige Meeresbewohner vor denen man sich fernhalten sollte. Hierzu zählen der Steinfisch, der Stachelrochen, der Rotfeuerfisch, die Seeschlange und verschiedene Nacktschneckenarten.

Leider ist diese wundervolle Natur immer stärker gefährdet. Die Riffe sind sehr empfindlich und reagieren stark auf Umwelt- und Klimaveränderungen. Auch das Berühren und Abbrechen von Korallen durch Taucher vernichtet nach und nach Lebensraum. Darum wird immer mehr darauf geachtet durch hohe Strafen derlei Treiben zu unterbinden, sollte es zu einem Verstoß kommen.