Windhoek, Foto  von mpaskevi/flickr.com

Windhoek, Foto von mpaskevi/flickr.com

Wer nach Afrika fliegt, der hat die Qual der Wahl zwischen vielen interessanten Reisezielen. Jedes Land prägt eine andere Kultur, eine einzigartige Landschaft mit einer individuellen Flora und Fauna. Natürlich ist Afrika auch ein tolles Ziel für alle, die nicht so viel Wert auf Natur leben, sondern sich eher im Großstadtdschungel wohlfühlen. Wieder gilt es, sich zwischen vielen sehenswerten Städten des Kontinents zu entscheiden. Wer gerne einmal Namibia besuchen möchte, der ist in der Hauptstadt Windhoek gut aufgehoben. Hier spielt sich der Großteil der Wirtschaft des Landes ab, auch sozial ist Windhoek das Zentrum von Namibia. Zu deutsch heißt die Stadt auch Windhuk. Man erreicht sie unkompliziert per Flugzeug, auch Direktflüge von Deutschland sind ab bestimmten Flughäfen möglich. Internationale Flüge landen dort meist am Hosea Kutako International Airport. Dieser ist ungefähr 45 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Mit Shuttlebussen gelangt man jedoch problemlos in die Innenstadt.

Ist man dort erst einmal angelangt, kann man getrost auf Fahrzeuge verzichten. Windhoek erkundet sich am besten per pedes, also zu Fuß. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt liegen nämlich recht dicht beieinander. Ein paar hundert Meter von der Innenstadt entfernt kann man beispielsweise die Christuskirche, den Tintenpalast, das Reiterstandbild und die Heinitzburg besichtigen. Man sollte beachten, dass in Kirchen in Afrika für Männer generell die Pflicht gilt, lange Hosen zu tragen. Dies sollte man vor einem Ausflug bedenken. Hosen mit Zipp-Ab-Beinen sind eine tolle Variante.

Die Alte Feste ist das älteste Bauwerk Windhuks und wurde 1980 erbaut. Hier befindet sich heute das Nationalmuseum von Namibia. Hat man den Weg zur Feste hinauf erst einmal geschafft, so bietet sich von dort aus ein eindrucksvoller Blick über die namibische Hauptstadt.