© Pixeltheater - Fotolia.com

© Pixeltheater - Fotolia.com

Das afrikanische Land Äthiopien steckt voller Überraschungen, lädt zum Staunen ein, bezaubert und bietet eines der reichsten Geschichten des Kontinents. Viele Sehenswürdigkeiten und Naturattraktionen locken Jahr für Jahr viele Touristen nach Äthiopien.

Landschaftlich gibt es starke Kontraste: Die wilde Schönheit der Semien-Berge etwa sollte man sich definitiv nicht entgehen lassen. Deren alpine Hochbene bietet eine schroffe, verwilderte Landschaft und lädt zu ausgedehnten Trekking-Touren ein. Ganz anders hingegen schaut es in der Danakil-Senke aus: Kahle Vulkankrater, schwarze Lavarückstände, bizarre Salzseen, Fumerolen und Solequellen. Besonders hervorzuheben ist hier der noch aktive Lavasee des Ertale, der in dieser Form einzigartig auf der Welt ist und besonders für abenteuerlustige Menschen einen Abstecher wert ist.

Noch unterschiedlicher präsentiert sich der Omo, der im Hochland von Addis Adeba beginnt. Rund 1.000 Kilometer lang schlängelt sich der Fluss durch beeindruckende Schluchten bis zum Turkana See. Weiter geht es durch Regenwald, Savannen und die Wüste. Auch der größte Nationalpark des Landes findet sich am Unterlauf des Omos. Für Tierliebhaber ist das ein Pflichtbesuch: Denn hier können Antilopen, Büffel, Giraffen, Elefanten, Zebras, Geparden, Affen und mehr als 300 Vogelarten in freier Wildnis beobachtet werden. Insgesamt gibt es 13 Nationalparks oder Schutzgebiete in Äthopien.

Nicht nur für Ethnologen sollten die vielen Völker und Traditionen Äthopiens interessant sein: Die unterschiedlichsten Kulturen teilen sich dieses schöne Fleckchen Land. Mehr als achtzig verschiedene Sprachen und Dialekte findet man noch heute in Äthopien, auch die Lebenstile, Glaubenssysteme und Brauchtümer der einzelnen Stämme und Völker sind überraschend vielseitig. Das lässt sich vor allem in Südäthopien erleben, denn dort leben noch viele verschiedene Stämme wie vor Jahrhunderten in Einklang mit der Natur und unbeeindruckt von der modernen Welt.